Skip to main content

Gesund mit Vibrationsplatten

Gesundes HerzDie Vibrationsplatte, die für Body-Forming, Fitness und eine schlankere Figur sorgen soll, kommt auch bei der Rehabilitation zum Einsatz. Physiotherapien und Reha-Zentren integrieren zunehmend eine Vibrationsplatte in ihr Angebot. Der Erfolg ist messbar: Besonders bei Osteoporose (Knochenschwund), Muskelschwäche und Rückenleiden bewährt sich die Vibrationstherapie.

Wie arbeitet die therapeutische Vibrationsplatte?

Eine Vibrationsplatte kann auf mehrere Arten vibrieren. Bei der Rehabilitation hat sich das seitenalternierende Vibrations-Prinzip bewährt. Neben den erwähnten Krankheitsbildern nutzen Mediziner und Therapeuten eine Vibrationsplatte auch bei einem beeinträchtigten Bewegungsapparat, bei Gefäßproblemen und bei ärztlich verordneten Rehabilitationsmaßnahmen nach Operationen und ernsten Erkrankungen. Die Vibrationsplatte kommt schon seit einigen Jahren zum Einsatz, es gibt dementsprechend inzwischen Studien zu ihrer Effizienz mit belastbaren Ergebnissen. Sie fassen Analysen von mit der Vibrationsplatte behandelten Krankheitsbildern und den Symptomentwicklungen während der Behandlung zusammen. Dabei ließ sich auch der Vorteil der seitenalternierenden Vibration belegen. Die Schwingungen der Vibrationsplatte ähneln einem Wipp-Mechanismus. Der Ablauf lässt das Becken kippen und weist daher deutliche Parallelen zum Laufen auf. Das erscheint dem Körper des Patienten vertraut und bewirkt daher eine rhythmische, reflexgesteuerte Muskelkontraktion. Diese kann die Person bis zu einem gewissen Tempo aufrechterhalten.

Einsatz der Vibrationsplatte bei Osteoporose (Knochenschwund)

Osteoporose kommt relativ häufig vor, sie lässt sich durch gezieltes Vibrationstraining rehabilitieren. Die zusätzliche vibrierende Bewegung wirkt dem Abbauprozess der Knochensubstanz effektiv entgegen. Der Knochenaufbau wird durch die gezielt gesetzten Bewegungs- und Belastungsimpulse animiert und damit gefestigt. Menschen mit so einem Krankheitsbild sollten sich allerdings einem Therapeuten anvertrauen, da dieser ein individuelles Training für das spezifische Beschwerdebild konzipiert. Die Anwendung erfolgt gemäßigt, aber kontinuierlich. Auch bei altersbedingter Immobilität infolge von Muskelschwäche verhilft das Vibrationstraining wieder zu ausreichender Aktivität und schützt damit den Körper vor dem weiteren Knochenabbau. Der Patient wird bewegt, er muss sich nicht selbst stark bewegen. Zusätzlich stärkt die Vibrationsplatte die Sicherheit bei Bewegungsabläufen, was den Gang wieder verbessert.

Vibrationstraining bei Rückenleiden

Rückenprobleme betreffen sehr viele Menschen, weil etliche Arbeitshaltungen aus ergonomischer Sicht mehr als suboptimal sind. Hinzu kommen Zeitdruck und akuter Bewegungsmangel. Die Vibrationsplatte wirkt dem Rückenleiden durch den Aufbau der Rumpfmuskulatur entgegen. Zusätzlich zum Vibrationstraining absolvieren die Patienten einzelne Bewegungsabläufe für ihre Tiefenmuskulatur. Die Muskelpartien um die Wirbelsäule stabilisieren sich, das gesamte Training wirkt relativ schnell. Das hat auch damit zu tun, dass die Betroffenen überwiegend berufstätige und damit jüngere Patienten sind.

Wie wirkt die Vibration auf den Körper?

Die Vibrationsplatte schüttelt die Muskeln durch. Diese setzen der rüttelnden Bewegung einen Widerstand entgegen, der sie selbst stärkt. Am ehesten gelingt das, wenn die Trainierenden ihren Körper auf der Vibrationsplatte kontrolliert bewegen. Auch die Zeitabläufe spielen eine Rolle: Nach dreißig Sekunden Vibration sollte eine ebenso lange Pause folgen. Es gibt verschiedene Übungen, die nacheinander absolviert werden können. Auch wenn die Person sich auf der Vibrationsplatte relativ wenig bewegt, treiben die Übungen dennoch den Schweiß, was auch zum gewünschten Abnehmeffekt führt. Die Ansprache der unwillkürlichen Muskulatur in der Tiefe des Körpers stärkt die Muskelfasern. Viele Partien gewinnen ihre Kraft erst durch eine Vibrationsplatte, weil die meisten Menschen bestenfalls 60 Prozent ihrer Muskeln bewusst steuern können. Die anderen 40 Prozent werden durch die Vibration trainiert. Viele dieser Muskeln stabilisieren das Skelett, worauf der Effekt der Vibrationstherapie basiert.


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

8 + 13 =

*